08 Jun

Pickeln vorbeugen und Akne loswerden

Lange Zeit wurde Akne als separate Krankheit ohne große Wechselwirkung mit anderen Krankheiten oder gar der Ernährung betrachtet. Unter anderem lag dies an zwei Studien aus den 60ziger und 70ziger Jahren, die schlichtweg falsch waren.

Wie viel Einfluss die Ernährung, auf den Ausbruch (nicht jeder Hauttyp, der vermehrt zu Akne neigt, bekommt sie auch) der gefürchteten Pickelpest hat, wurde erst in jüngster Zeit erkannt. Und sie tritt bei weitem nicht nur bei pubertierenden Jugendlichen auf.

Akne und die Ernährung

Da die Haut das größte Ausscheidungsorgan des Körpers ist, zeigen Dinge wie z.B. eine Glutenunverträglichkeit (Weizenprodukte), ein entzündeter Darm, aber auch Diabetes zu allererst über die Haut. Durch übergroße Talgproduktion werden Bakterien und Fremdpartikel in den Hautporen eingeschlossen und entzünden sich. Und die Talgproduktion wird maßgeblich über Hormone gesteuert, welche in direktem Zusammenhang mit dem Blutzuckerspiegel stehen. Die größten Verursacher unter den Nahrungsmitteln sind demnach die, welchen einen hohen glykämischen Index haben, also den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lassen: Weizen, (Frucht)Zucker, Milch und Milchprodukte. Damit hat du immer noch keinen Erfolg? Also was tun gegen Pickel? Hier ist die Antwort.

Studien ergaben, das bei ALLEN Naturvölkern, ob in Grönland, Neuseeland, Südamerika oder sonst wo, Akne vollkommen unbekannt war. Auch ohne teure Kosmetika. Nichteinmal Teenager waren geplagt, bis auch sie mit den Geißeln, pardon, Segensgaben, unserer Zivilisation beglückt wurden. Seither ist dort Akne genauso verbreitet, wie bei uns -eine genetische Veranlagung kann also ausgeschlossen werden.

Vorbeugende, innere Maßnahmen gegen Akne

Dementsprechend ist die einfachste Behandlungsmöglichkeit: Die Umstellung der Ernährung. Verzichten Sie doch einmal für drei bis vier Wochen auf Weizenprodukte. Sie werden erstaunt sein, wie sehr sich ihre Haut verändert. Und keine Angst, die Umstellung ist reine Gewohnheitssache.

Alles, was den Stoffwechsel ins Gleichgewicht bringt wie täglich etwas Apfelessig in ein Glas Wasser gerührt trinken, Aufnahme von genügend Ballaststoffen und Antioxidantien (=Hemmung von Entzündungsprozeßen im Körper), mindestens 2,5 Liter Wasser oder Kräutertees täglich (Ausleitung von Giftstoffen), entschlackende und die Nierentätigkeit anregende Tees wie Brennnessel, Birkenblätter oder Ackerschachtelhalm hilft vorbeugend von Innen heraus einen Akneausbruch abzuwehren.

Natürliche Aknemittel für die äußere Anwendung

Ist es im Fall der Fälle soweit, helfen frische, zerstoßene Blätter von Spitzwegerich oder Minze direkt auf die Stelle aufgetragen. Oder eine Waschung mit Eichenrindenabkochung. Das diese Kräuter desinfizierend, entzündungshemmend, adstringierend (zusammenziehend)und beruhigend auf die Haut wirken, wusste schon die alte Kräuterfrau Maria Treben zu berichten.

Auch Zinksalbe wirkt gegen Pickel, Furunkel, Abzeße und Co. Sogar Zitronensaft (frisch gepreßt) soll, aufgetragen und nach 10 Minuten abgewaschen ein hilfreiches sein.