12 Jun

Unterschiede zwischen Internen und Externen Hämorrhoiden

Als Hämorrhoiden werden harmlose Gewächse im Analkanal bezeichnet, welche durch das Anschwellen von Venen hervorgerufen werden. Die Venenschwellung wird durch einen gesteigerten Druck im Abdomen begünstigt oder verursacht.

Ein anstrengender Toilettengang sowie längere Zeit im Sitzen zu verbringen aber auch andauernde Verstopfung oder eine Schwangerschaft können dazu beitragen, dass sich Hämorrhoiden im Bereich des Analkanals entwickeln.

In höherem Alter ist das Auftreten von Hämorrhoiden aufgrund des schwächeren Gewebes in der Analregion häufiger.

Mediziner unterscheiden grundsätzlich zwischen internen und externen Hämorrhoiden, je nachdem ob sie sich nicht sichtbar im Analkanal oder aber sichtbar außerhalb befinden. Wissenswertes zum Thema gibt es auf: http://haemorrhoidenhelfer.de/

Symptomatik interner Hämorrhoiden

Interne Hämorrhoiden finden sich innerhalb des Analkanals und sind aufgrund ihrer körperinneren Lage unter Umständen schwerer zu diagnostizieren. Der deutlichste Hinweis auf innere Hämorrhoiden ist ein Blutaustritt aus dem Anus, welcher durch hellrotes Blut im Stuhl oder auf dem Toilettenpapier auffällt.
In aller Regel verursachen die innen liegenden Hämorrhoiden keinerlei Schmerzen, treten jedoch oft mit der Symptomatik eines Juckreiz auf.
Interne Hämorrhoiden können ebenfalls aus dem Anus herausragen. Diese ziehen sich oftmals eigenständig wieder in die Körperöffnung zurück oder aber lassen mit der Hand zurückdrücken. Lassen sich die herausragenden Hämorrhoiden nicht zurückdrücken, sollten diese chirurgisch entfernt werden.

Symptomatik externer Hämorrhoiden

Die externen Hämorrhoiden liegen außerhalb des Darmkanals, wobei diese nicht unweigerlich sichtbar sein müssen.
Sammelt sich in ihnen Blut und prägen sie sich zu harten Beulen aus, so sind sie offensichtlich zu erkennen. Die externen Hämorrhoiden verursachen ebenso wie die internen Hämorrhoiden Blutungen und einen Juckreiz. Hinzukommt der Auftritt eines möglichen wässrigen Ausflusses. Häufig sind die harten Beulen auch schmerzhaft bei Berührung, beim Sitzen und in extremen Fällen sogar beim Laufen.

Behandlungsansätze

Auch ohne Behandlung verschwinden die meisten Hämorrhoiden bereits nach wenigen Tagen von alleine wieder.

Bereitet die Hämorrhoide Unbehagen oder Schmerzen sind in Apotheken spezielle Hämorrhoiden Mittel erhältlich.
Mediziner empfehlen zur Linderung der Hämorrhoiden-Symptome heiße Sitzbäder. Empfohlen wird, mehrmals am Tag für rund 15 bis 20 Minuten das Gesäß in heißem Wasser zu baden. Auf Seife sollte verzichtet und die betroffene Stelle sanft abgetrocknet oder trockengetupft werden.
Auch die Kühlung der betroffenen Stelle mit einem Eisbeutel kann unterstützen, die Schwellung und die Entzündung zu reduzieren.

Bei externen Hämorrhoiden hilft häufig bereits die Verwendung von feuchtem Toilettenpapier, um den Toilettengang angenehmer zu gestalten. Ebenso empfiehlt sich das Tragen von weiter Kleidung, um unnötige Reibung zu vermeiden.

Für die Behandlung sowohl Interner als auch Externer Hämorrhoiden hat sich bei lästigem Juckreiz ebenso die Verwendung von Apfelessig bewährt.
Externe Hämorrhoiden können mittels eines Wattebausches mit Apfelessig betupft werden. Für die Behandlung von internen Hämorrhoiden sollte zweimal täglich ein Teelöffel Essig mit einem Glas Wasser eingenommen werden.